Auf dem Weg zum Leistungstest durch die Hall of Fame im Institut für Prävention und Sportmedizin in Regensburg
Schon auf dem Weg zum Testraum war die Atmosphäre besonders. Im Gang des Instituts hängen an den Wänden Bilder und Erinnerungen von erfolgreichen Sportlern aus vielen verschiedenen Disziplinen. Wenn man da mit dem Rad durchläuft, ist das schon beeindruckend. Man merkt direkt, dass hier seit vielen Jahren mit ambitionierten Athleten gearbeitet wird. Genau dieses Gefühl hat den Termin für mich von Anfang an besonders gemacht.
Alles vorbereitet: Atemmaske, Messsystem und die ersten Belastungsstufen auf dem Rad
Nach den Vorbereitungen ging es dann an die eigentliche Messung. Atemmaske, Sensoren, Ergometer und die komplette Testumgebung haben schnell gezeigt, wie präzise hier gearbeitet wird. Beim Warmfahren und in den ersten Stufen fühlte sich alles noch ziemlich kontrolliert an. Anfangs war es fast schwer vorstellbar, dass daraus wenig später eine echte Grenzerfahrung werden würde. Aber genau das ist ja der Punkt bei so einem Test: Er beginnt ruhig und steigert sich dann Stück für Stück.
Kurz vor den harten Stufen des Tests – voll konzentriert und bereit für die Belastung
Mit jeder Stufe wurde die Belastung höher. Erik führte den Test durch und parallel wurden laufend die relevanten Messdaten erfasst. Dazu kam immer wieder die Laktatmessung am Ohr. Gerade das war für mich spannend, weil man während des Fahrens sehr direkt erlebt, wie aus dem eigenen Belastungsgefühl konkrete sportmedizinische Werte werden. Genau diese Daten sind später wichtig, um Trainingsbereiche festzulegen und das weitere Training gezielt zu steuern.
Der Leistungstest läuft: Während jeder Stufe wurden die Daten erfasst und der Laktatwert kontrolliert.
Je weiter der Test fortgeschritten ist, desto mehr ging es ans Limit. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man nicht mehr darüber nachdenkt, wie sich eine Stufe anfühlt. Dann geht es nur noch darum, dran zu bleiben, die Belastung anzunehmen und wirklich alles zu geben.
In der Schlussphase ging es unter maximaler Belastung darum, alles aus mir herauszuholen
In den letzten Minuten war genau das gefragt. Fokus, Wille und der Versuch, unter maximaler Belastung noch das Letzte herauszuholen. Genau diese Phase macht einen Leistungstest so besonders, weil hier nicht nur Zahlen entstehen, sondern weil man auch mental an die Grenze gehen muss.
Mein Dad sagt hier immer: „Geht scho“ 😉.
Geschafft: Der erste medizinische Leistungstest ist absolviert und die Basis für die weitere Trainingssteuerung steht
Als der Test vorbei war, war ich entsprechend komplett leer. Gleichzeitig war da aber auch sofort das gute Gefühl, den ersten Leistungstest geschafft zu haben. Das Fazit war sehr positiv und die Ergebnisse bilden jetzt die Grundlage für die weitere Trainingssteuerung. Genau darum ging es an diesem Tag: eine saubere sportmedizinische Standortbestimmung als Ausgangspunkt für alles, was in Richtung Saison 2026 noch kommt.
Für mich war dieser Termin eine starke Erfahrung. Nicht nur wegen der Belastung selbst, sondern auch, weil man einmal ganz konkret sieht, wie professionell solche Diagnostik im Leistungssport abläuft. Jetzt freue ich mich schon auf den nächsten Test – und darauf zu sehen, was sich bis dahin weiterentwickelt hat.