OGH ist immer etwas Besonderes
Am 28. und 29. März 2026 stand für mich mit der UCI MTB Continental Series und der Bundesliga Nachwuchssichtung in Obergessertshausen mein erstes BNS-Rennen der Saison an. Dazu noch auf meinem Home Trail – also ein Wochenende, auf das ich mich schon lange gefreut hatte. Zwei Tage voller Fokus, Anspannung, Matsch und Rennaction, bei denen von der Streckenbesichtigung bis zum Zieleinlauf alles dabei war.
Locker rein ins Rennwochenende
Am Samstag stand zuerst das Streckenbriefing für das Slalomrennen an. Vor dem sportlichen Teil blieb noch kurz Zeit für einen entspannten Talk-Walk mit meinem guten Freund Lambert Sigl. Solche Momente lockern den Kopf, bevor der Fokus komplett aufs Rennen geht.
Startplatz für Sonntag sichern
Nach der Streckenbesichtigung und dem Aufwärmen wurde es ernst: Im Slalom wurde die Startposition für das XCO-Rennen am Sonntag ausgefahren. Da zählt jede Sekunde, weil eine gute Ausgangslage am nächsten Tag viel wert sein kann.
Warm-up für das Rennen
Der Sonntag hat seinem Ruf alle Ehre gemacht: Regen, Kälte und jede Menge Matsch. Beim Warm-up war sofort klar, dass das heute kein leichtes Rennen wird. Genau solche Bedingungen machen ein BNS-Rennen aber auch besonders hart.
Konzentration in der Startaufstellung
Kurz nach dem Warm-up stand ich schon in der Startaufstellung. In diesen Minuten ist im Feld immer Spannung drin, weil jeder seinen Platz sucht und alle auf den Startschuss warten. Da heißt es: ruhig bleiben, Fokus halten und bereit sein.
Materialschlacht im Matsch
Im Rennen wurde die Strecke schnell richtig tief und das Rad hat sich ordentlich zugesetzt. Der Untergrund hat einem nichts geschenkt, also musste man in jeder Passage sauber arbeiten. Gerade an solchen Tagen bringt nur eins etwas: weiterfahren und kämpfen.
Im Rhythmus angekommen
Nach der dritten Runde war ich richtig im Flow. Ich habe meinen Rhythmus gefunden und konnte mich besser auf die schwierigen Bedingungen einstellen. Wenn das gelingt, fühlt sich ein hartes Rennen direkt kontrollierter an.
Alles raus am Anstieg
Am Anstieg aus dem Wald in Obergessertshausen hieß es volle Power. Dort merkt man brutal, wie viel schon in den Beinen steckt. Genau an solchen Stellen entscheidet sich, wer nochmal nachsetzt und wer Zeit verliert.
Sauber durch den Rockgarden
Im Egger Wald lief es im Rockgarden richtig gut. Trotz der schwierigen Strecke bin ich dort schön flowig drübergekommen. Solche technischen Passagen geben im Rennen ein gutes Gefühl, wenn man merkt, dass die Linie passt.
Letzte Runde, letzter Push
In der letzten Runde habe ich mir in der V-Tech-Zone nochmal ein Gel geholt. Das war der letzte kleine Schub, um wirklich alles rauszuholen. Wenn es am Ende weh tut, geht es nur noch darum, bis ins Ziel nichts liegenzulassen.
Sauber gefinisht, gutes Fazit
Im Ziel war ich erstmal froh, das Rennen ohne Sturz beendet zu haben. Direkt danach kam die Feedback-Runde mit meiner Betreuerin (Mutti), um das Rennen kurz einzuordnen. Mit Platz 20 von 91 im Slalom und Platz 38 von 91 im XCO bin ich zum Saisonstart unter diesen Bedingungen zufrieden.
Für das erste BNS-Wochenende der Saison war das ein Auftakt, auf dem sich aufbauen lässt. Die Wetter- und Streckenverhältnisse waren schwierig, dazu hat mich im Rennen noch ein Sturz vor mir ausgebremst. Umso mehr nehme ich aus Obergessertshausen ein gutes Gefühl mit. Kein perfektes Rennen, aber ein solider Einstieg in die Saison und definitiv eine Leistung, mit der ich weiterarbeiten kann.